Klavier in der Musiktherapie

Auch Musiktherapeuten, die noch wenig Erfahrung mit Klavierspiel haben, erhalten Grundlagen zur Improvisation und Liedbegleitung am Klavier.

Pianisten wird gezeigt, wie Musikstücke auf ihre Stimmung und ihre Gefühlsspuren zu analysieren sind und unter Beachtung des zeittypischen und biographischen Stils interpretiert werden müssen, damit die Substanzen des Wirkungspotentials einer Musik zur Geltung kommen.

In der Musiktherapie gilt es jedoch oftmals, Musik von Komponisten nicht werkgetreu darzubieten, sondern sie so zu funktionalisieren, dass die musikimmanenten Wirkungseigenschaften den patientenbezogenen Effekt erzeugen und ihm jene Befindlichkeit ermöglichen, auf der das weitere Vorgehen in der auf ihn ausgerichteten Musiktherapie verfolgt werden kann.

Siehe dazu Klavierunterricht Prof. Hörmann Münster

Autor: Musiktherapie

Univ.-Prof. Dr. Dr., habilitiert, drei Musikhochschulabschlüsse, 1. und 2. Staatsexamen für Gymnasien und Grundschullehrerprüfung. Gymnasiallehrer in Donaueschingen, Musiklehrer an der Grundschule Heimbach und Erich-Klausener-Realschule Münster, Lehrtätigkeit an der Musikhochschule und Sporthochschule Köln, an den Medizinischen Fakultäten Köln und Münster und an der Karls-Universität Prag sowie in Lehrer- und Erzieherinnenfortbildungen. Leiter von Musiktherapiestudiengängen, Promotions- und Habilitationsgutachter, Gutachter für Ministerien und Deutsche und Österreichische Forschungsgesellschaft, Supervisor, Herausgeber der Zeitschrift für Künstlerische Therapien